Über uns

1992 gegründet, hat sich das Ensemble »Music Project Altmark West« in auch heute noch wechselnden Besetzungen der Vokalmusik unterschiedlichster Epochen und Stilrichtungen verschrieben, ohne sich dabei festlegen zu lassen. Der Name »Music Project Altmark West«, der immer wieder Irritationen auslöst, ist inzwischen zu einem Synonym für höchsten musikalischen Anspruch und mehrfach ausgezeichnete Qualität geworden. Der ungewöhnliche Name rückt aber auch den Kerngedanken ihrer musikalischen Arbeit, den im besten Sinne »gelebten« Projektgedanken in den Fokus: Musikalisch niemals stehen zu bleiben, sich weiter zu entwickeln und sich eben nicht festlegen zu lassen. Nach 20 Jahren auf der Bühne können die heute sechs Sänger sagen, dass Experimentierfreude, Neugier und Spaß am gemeinsamen Singen nicht nur ihre Probenarbeit, sondern auch ihre Programme und ihr Repertoire prägen. Der hohe Einsatz, mit dem sie an sich arbeiten, die sorgfältige Beschäftigung mit der Aufführungspraxis vokaler Musik und die Gründlichkeit, mit der sie ihre Programme vorbereiten, stehen dabei im Mittelpunkt ihrer musikalischen Arbeit fernab der Bühnen und Podien. Die Gründe für ihren musikalischen Erfolg und die Beständigkeit dieses Ensembles sind sicher vielfältig. Sie selbst sagen, dass es sehr wahrscheinlich einfach nur in dem besonderen Gefühl liege, dem besonderen Erlebnis, das schwer zu beschreiben sei, das aber jeder von ihnen immer wieder fasziniert beobachte, ja genieße: »Wie leidenschaftlich und herzlich gearbeitet wird, wie chaotisch und abenteuerlich so manche Konzertreise verläuft und wie konzentriert und im besten Sinne routiniert dann doch alles im Moment des Auftritts abläuft.«

Dass diese intensive Arbeit und das ernsthafte Bemühen um eine stete Weiterentwicklung Früchte trägt, zeigen ein 1. Preis beim Wettbewerb »Jugend musiziert« (1994), der 1. Preis bei der Internationalen Chorolympiade in Bremen (2004), die Finalteilnahme im Wettbewerb um den Förderpreis »Jugend kulturell« der Hypovereinsbank (2007) und der 3. Preis beim Internationalen A-cappella-Wettbewerb in Leipzig (2008). Daneben ließen sich noch zahlreiche CD-Produktionen und Aufnahmen für Funk- und Fernsehen anführen. Seit 2009 stehen auch internationale Auftragskompositionen des Ensembles, wie Werke des Amerikaners Jackson Hill, des Engländers Francis Pott oder des Armeniers Varham Sargsyan, auf ihren Konzertprogrammen. 2012 feierte das Ensemble sein 20jähriges Bühnenjubiläum und veranstaltete mit AltmArkcappella das erste Festival für Vokalmusik in der Altmark, zu dem neben ihren Lehrern und Förderern, den King’s Singers aus England, international renommierte Ensembles aus Schweden und Frankreich ein Konzert in der Altmark gaben. Inzwischen konzentriert sich das Ensemble wieder auf sich selbst und experimentiert mit neuen Arbeitskonzepten, die nicht nur den veränderten familiären und beruflichen Situationen der Mitglieder Rechnung tragen, sondern das Ensemble auch für interessierte neue Sängerinnen und Sänger öffnet, ohne dabei den hohen Anspruch zu verlieren.